Aragonien nimmt am internationalen Seminar über digitale Technologien im Erbe teil
Die Generaldirektion für Kulturerbe der Regierung von Aragonien nimmt am 1. und 2. Oktober am Internationalen Seminar HerOn teil, das von der Universität Zaragoza organisiert wird. Die Veranstaltung konzentriert sich auf den Einsatz digitaler Technologien im Bereich des Kulturerbes und die Implementierung von digitalen Zwillingen.
Das Internationale Seminar HerOn: Digitale kulturelle Erbtwin-Verbindungen zielt darauf ab, Forschungsarbeiten und Fallstudien vorzustellen, die digitale Zwillinge im Bereich des architektonischen, archäologischen und natürlichen Kulturerbes integrieren. Die Initiative kombiniert Satelliten-, Luft- und Bodentechnologien, um die Dokumentation, Analyse und Bildung im Bereich des Kulturerbes zu verbessern.
Die Regierung von Aragonien nahm an der Eröffnungsveranstaltung am Mittwoch teil und präsentiert an diesem Donnerstag den Vortrag «Knowledge Heritage Network (KHN): Auf dem Weg zu einer neuen präventiven Erhaltung des Kulturerbes. Die Achse Retech in Aragonien». Die Präsentation erläutert die Entwicklung und Implementierung des Projekts Knowledge Heritage Network (KHN) in der autonomen Gemeinschaft.
Technisch gesehen wird das Projekt durch drei Verträge umgesetzt, die die Achsen 1 und 2 des Projekts KHN behandeln:
- IT-Plattform: Zentrale Komponente des Projekts in Aragonien, derzeit in Ausführung
- Digitalisierungsarbeiten: Ebenfalls in Ausführung, zielen darauf ab, digitale Zwillinge der BIC zu erstellen und HBIM-Modelle zu entwickeln
- Sensorik und Überwachung: Fernüberwachungssystem für Kulturgüter
Diese Maßnahmen werden mit Verträgen umgesetzt, die im Jahr 2025 ausgeschrieben werden, und die aragonische Regierung arbeitet eng mit den autonomen Gemeinschaften Castilla y León und Galicien zusammen.
Spezieller Implementierungsansatz in Aragonien
José Antonio Andrés Moreno, Leiter der Prävention, Protection und Recherche im Bereich des Kulturerbes, betonte, dass das KHN-Projekt «für uns ein Fenster zu den neuen Technologien in der Dokumentation, Diagnose und Verwaltung des aragonischen Kulturerbes bedeutet». Im Jahr 2022 zeigte die autonome Regierung Interesse an den Retech-Initiativen, und im Jahr 2023 wurde ihre Teilnahme offiziell durch einen Beschluss der sektoralen Konferenz zur digitalen Transformation festgelegt.
Die Entwicklung in Aragonien umfasst zwei spezifische Achsen: Eine digitale Datenbank, die mit digitalen Zwillingen der Güter und BIM-Modellen der Gebäude gefüllt wird, sowie einen allgemeinen Plan zur Fernüberwachung mit der Installation von Sensoren in den BIC und Systemen zur Echtzeitüberwachung.










