Die Regierung von Aragón hat eine Ausschreibung für Zuschüsse zur Förderung der digitalen Transformation in der Berufsbildung gestartet, wobei insgesamt 120.000 Euro für Innovationsprojekte bereitgestellt werden. Diese Initiative zielt darauf ab, die technologische Modernisierung zu stärken und die Verbindung zwischen Bildungseinrichtungen und dem produktiven Sektor der Region zu fördern.
Förderung der Digitalisierung in der Berufsbildung
Die Ausschreibung ist Teil des VI. Aragonesischen Plans für Berufsbildung, der die Entwicklung fortgeschrittener digitaler und technologischer Kompetenzen als strategische Linie festlegt. Die Innovationsprojekte müssen sich auf Bereiche wie Künstliche Intelligenz, Robotik, virtuelle Realität und Automatisierung konzentrieren, mit einem besonderen Fokus auf ländliche Gebiete. Dieses Engagement zielt nicht nur darauf ab, die Bildung zu modernisieren, sondern auch die Schüler auf einen zunehmend digitalisierten Arbeitsmarkt vorzubereiten.
Die Projekte richten sich an berufliche Ausbildungsgänge und Spezialisierungskurse in der Berufsbildung und fördern die angewandte Digitalisierung, die an den technologischen Bedürfnissen jeder Berufsfamilie angepasst ist. Ziel der Initiative ist es, die Qualität der Ausbildung zu verbessern und ihre Relevanz im aktuellen wirtschaftlichen Kontext zu erhöhen.
Teilnahme und Anforderungen
Um teilzunehmen, müssen die Projekte von mindestens zwei öffentlichen Berufsbildungszentren, die die Abschlüsse D und E anbieten, in Zusammenarbeit mit einer entsprechenden Fachorganisation eingereicht werden. Die Vorschläge müssen originell, durchführbar und an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes ausgerichtet sein. Zudem müssen sie eine anfängliche Diagnose, klare Ziele, definierte Arbeitsphasen, Impact-Indikatoren, einen Notfallplan und einen geschätzten Budgetplan enthalten.
Das Innovationszentrum für Berufsbildung von Aragón (CIFPA) wird für die Koordinierung der Projektentwicklung verantwortlich sein, um sicherzustellen, dass die festgelegten Ziele erreicht werden und die Wirkung der Finanzierung maximiert wird.
Finanzierung und Fristen
Der maximal für ein Projekt zugewiesene Betrag beträgt 120.000 Euro, wobei eine Obergrenze von 24.000 Euro pro teilnehmendem Zentrum gilt. Die Projekte können auch teilweise vom Ministerium für Bildung, Berufsbildung und Sport sowie vom Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+ 2021-2027) kofinanziert werden. Die Anträge müssen bis spätestens 30. Januar eingereicht werden, und die genehmigten Projekte müssen bis Juli 2026 abgeschlossen sein, mit der Einreichung eines Abschlussberichts bis zum 31. August.










