Die wissenschaftliche Beschäftigung in Spanien hat Rekordzahlen erreicht, mit mehr als 414.000 Beschäftigten im Sektor, wie aus dem neuesten Bericht von Randstad Research hervorgeht. Dieses anhaltende Wachstum spiegelt eine bedeutende Expansion und eine Transformation der Arbeitsstruktur des Landes wider.
Im dritten Quartal 2025 erreichte die Zahl der Beschäftigten im wissenschaftlichen Sektor 414.000, was einen Anstieg von 3,9% in diesem Zeitraum bedeutet. Im Vergleich zu vor vier Jahren, als es nur etwas mehr als 316.000 Beschäftigte gab, ist der Sektor um 31% gewachsen und hat damit historische Höchststände erreicht.
Die wissenschaftliche Beschäftigung gliedert sich in fünf Hauptbereiche, wobei die Techniker der physikalischen, chemischen, umweltbezogenen und ingenieurwissenschaftlichen Wissenschaften mit 161.000 Fachkräften die größte Gruppe darstellen. Dennoch bleibt der Sektor überwiegend männlich, mit einem 65% Männeranteil, während im Bereich der Wissenschaftsberufe Frauen 51% ausmachen.
Die geografische Verteilung der wissenschaftlichen Beschäftigung konzentriert sich hauptsächlich auf Katalonien und Madrid, die zusammen mehr als 38% des Gesamtanteils ausmachen. Valentín Bote, Direktor von Randstad Research, hebt hervor, dass «die wissenschaftliche Beschäftigung immer dynamischer und wettbewerbsfähiger wird», und betont die Bedeutung der Förderung wissenschaftlicher Berufe unter jungen Menschen, um diesen positiven Trend aufrechtzuerhalten.










