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12 marzo 2026

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Der Río Huerva, über Jahrzehnte ein untergenutztes, nahezu verborgenes und degradierte Gewässer in der Hauptstadt Aragoniens, beginnt eine historische Transformation, die ihn zu einem der wichtigsten grünen Korridore der Stadt machen wird. Die Stadtverwaltung von Zaragoza hat die itinerante und interaktive Ausstellung „Vive el Huerva“ eröffnet, ein künstlerisches und aufklärerisches Projekt, das darauf abzielt, der Bevölkerung das ehrgeizige Projekt zur umfassenden Regeneration des Flusses näherzubringen, das größtenteils mit Mitteln aus dem europäischen Fonds NextGenerationEU finanziert wird.

Die Installation, die aus vier umgebauten Containern besteht, die in sensorische und ausstellende Räume umgewandelt wurden, bleibt bis zum 22. März für die Öffentlichkeit zugänglich, und zwar in einem der markantesten grünen Lungen von Zaragoza. Die Ministerin für Umwelt und Mobilität, Tatiana Gaudes, und der Minister für Stadtentwicklung, Infrastruktur, Energie und Wohnungsbau, Víctor Serrano, leiteten die offizielle Eröffnung der Ausstellung.

„Wir werden von einem fast versteckten Fluss, der aus umwelttechnischer Sicht wenig Beachtung fand und den die Zaragozaner vor allem nicht genießen konnten, zu einem großen grünen Korridor übergehen“, erklärte Gaudes während der Veranstaltung. Serrano betonte seinerseits den Paradigmenwechsel: „Wir werden aufhören, diesen Fluss als städtebauliche Lücke zu betrachten.“

Das Regenerationsprojekt des Huerva hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von nahezu 32 Millionen Euro. Die bereits abgeschlossene erste Phase investierte 8,85 Millionen in die Vorbereitung des Geländes sowie in vorläufige Maßnahmen. Die zweite Phase, die sich in vollem Gange befindet und deren Abschluss für Ende 2026 geplant ist, übersteigt 23 Millionen Euro und umfasst weitreichende Interventionen:

  • Errichtung eines Regenwasserbeckens zur Verbesserung der Hochwasserkontrolle
  • Komplette Erneuerung der Abwasser- und Wasserversorgungsnetze
  • Beseitigung invasiver Arten und Wiederherstellung einheimischer Flora
  • Pflanzung von 190.000 neuen Bäumen und Sträuchern
  • Erweiterung des Flussbetts zur Verringerung von Überschwemmungsrisiken
  • Schaffung von fünf neuen Parks und Renovierung von drei bestehenden
  • Umgestaltung von acht angrenzenden Straßen mit Fußgängerpriorität

Die Ausstellung „Vive el Huerva“ verwandelt die Container in immersive Erlebnisse: Geräusche des Wassers, Aromen einheimischer Vegetation, Spiele mit natürlichem Licht und Videos, die die zukünftige Uferlandschaft veranschaulichen. Einer der Container beherbergt eine künstlerische Intervention der Künstlerin Rebeca Zarza.

Der Außenbereich wird zum Treffpunkt für Vorträge, Workshops, Familienaktivitäten und temporäre Ausstellungen. Diese Sensibilisierungsinitiative ergänzt bereits etablierte Maßnahmen. Das letztendliche Ziel ist doppelt: die Biodiversität und die Wasserqualität des Huerva wiederherzustellen und eine neue Beziehung zwischen den Zaragozanern und einem ihrer charakteristischsten Flüsse zu schaffen.

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