Aragón macht Fortschritte mit der IGP ‘Cereza de Calatayud y del Aranda’

Die Regierung von Aragón hat einen bedeutenden Schritt in Richtung der Schaffung der geschützten geografischen Angabe (g.g.A.) „Cereza de Calatayud y del Aranda“ gemacht. In einer Sitzung in Saragossa hoben der Vizepräsident Alejandro Nolasco und die Ministerin für Landwirtschaft, Arancha Simón, die strategische Bedeutung des Projekts hervor und boten ihre Unterstützung an, um die Verfahren in diesem Sommer einzuleiten.

Impulse für die g.g.A.: Ein Schlüsselmeeting in Saragossa

Das in Saragossa abgehaltene Treffen vereinte Schlüsselpersonen der Regierung von Aragón und des Agrarsektors. Alejandro Nolasco und Arancha Simón trafen sich mit Alberto Pérez Millán, dem Präsidenten der Landwirtschaftsvereinigung, die die Initiative leitet, sowie mit Gustavo Lázaro von der Grupo Interlázaro. Auch Amparo Cuéllar, die Generaldirektorin für Innovation und Lebensmittelpromotion, war anwesend und unterstrich das institutionelle Engagement für dieses Projekt.

Der Fokus des Treffens lag auf der Schaffung der Grundlagen für die g.g.A., die als fundamentales Werkzeug zur Verbesserung der Qualität und Vermarktung der Kirsche in den Regionen Calatayud und Aranda angesehen wird. Nolasco betonte, dass es sich um ein „vorrangiges und strategisches“ Projekt handelt, während Simón ihre volle Unterstützung anbot, um die Verfahren zu beschleunigen.

Wirtschaftliche Auswirkungen und einzigartige Merkmale der Kirsche

Die Kirsche von Calatayud und Aranda hat sich als ein landwirtschaftliches Produkt von großer wirtschaftlicher Bedeutung etabliert. Mit etwa 1.500 Hektar Anbaufläche sind rund einhundert Landwirte und Vermarkter in der Vereinigung vereint, die die g.g.A. vorantreibt. Diese Initiative zielt nicht nur darauf ab, die Produktqualität zu verbessern, sondern auch den Mehrwert und die Einkommen für den Primärsektor in diesen Regionen von Zaragoza zu steigern.

Die Anerkennung der Qualität der Kirsche aus diesen Regionen nimmt zu, dank ihrer besonderen Eigenschaften, die sie von anderen Produktionen in Aragón und Spanien unterscheiden. Diese Anerkennung ist entscheidend für den Erfolg der g.g.A., die verspricht, die Position der Kirsche auf nationalen und internationalen Märkten zu stärken.

Nächste Schritte im Verfahren zur g.g.A.

Die Regierung von Aragón hat ihre Absicht bekundet, die notwendigen Verwaltungsprozesse zur Genehmigung der g.g.A. zu beschleunigen. Allerdings könnten die bürokratischen Fristen auf europäischer Ebene bis zu zwei Jahre dauern. Angesichts dieser Realität hat Ministerin Simón die Produzentenvereinigung aufgefordert, die Projektunterlagen bis zum 30. Juli bereit zu haben, um sie dem Ministerium für Landwirtschaft und der Europäischen Union vorzulegen.

Als Teil der sofortigen Maßnahmen werden Simón und Cuéllar am kommenden Montag die Region Calatayud besuchen, um den Sektor näher kennenzulernen und sich mit Vertretern der lokalen Obstwirtschaft zu treffen. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement der Regierung von Aragón für die Entwicklung dieser strategischen Initiative für die Region.

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