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18 enero 2026

Forscher aus Teruel und Valencia enthüllen einzigartige Jura-Ornithopoden

Palfontologen der Fundación Conjunto Paleontológico de Teruel-Dinópolis und des Museo Paleontológico de Alpuente haben eine Forschung in der wissenschaftlichen Zeitschrift Rivista Italiana di Paleontologia e Stratigrafia veröffentlicht, die eine überraschende Vielfalt von Jurassic-Ornithopoden aufdeckt. Die Studie untersucht neue Fossilien aus Lagerstätten in Riodeva, Veguillas de la Sierra (Teruel) und Alpuente (Valencia), die dem Oberen Jura (vor etwa 150 Millionen Jahren) zuzuordnen sind.

Die Forschung beschreibt neue Fossilien von Ornithopoden-Dinosauriern, die sich durch ihre pflanzenbasierte Ernährung, ihre bipede und/oder quadrupede Fortbewegung, ihren schnabelähnlichen Mund, ihren kurzen Hals und das Fehlen von «Rüstungen» auszeichnen. Sergio Sánchez Fenollosa, Forscher der Fundación Dinópolis und Hauptautor der Studie, hebt die Identifizierung zweier neuer Ornithopoden-Typen hervor: kleine Driosauriden und Ankilopolexios, die bisher in dieser Region unbekannt waren.

Die Koexistenz dieser neuen Typen zusammen mit den großen Ankilopolexios, wie Oblitosaurus bunnueli, in den jurassischen Küstenökosystemen des Ostens Spaniens deutet auf eine Nischenpartitionierung und ein höheres Maß an ökologischer Komplexität hin, als ursprünglich gedacht.

Spezieller Befunde und wissenschaftliche Relevanz

Maite Suñer, Direktorin des Museo Paleontológico de Alpuente und Mitautorin der Veröffentlichung, betont, dass direkte Überreste von Ornithopoden aus dem Oberen Jura in Europa sehr selten sind, weshalb jeder neue Fund von großer Relevanz ist. Die Forschung beschreibt fast die Hälfte aller bekannten Funde in diesem Gebiet.

Alberto Cobos, Geschäftsführer der Fundación Dinópolis und Mitautor des Artikels, hebt den Fund eines der größten bekannten Ornithopoden-Wirbel im Jura der Welt in Veguillas de la Sierra hervor. Diese Entdeckung stärkt die Präsenz von Arten wie Oblitosaurus bunnueli, dem größten bekannten Ornithopoden des europäischen Jurassics, der sechs bis sieben Meter lang ist und 2023 aufgrund von in Riodeva gefundenen Fossilien beschrieben wurde.

Dieser Beitrag der Fundación Dinópolis, die dem Departamento de Medio Ambiente y Turismo del Gobierno de Aragón angegliedert ist, ist Teil der Aktivitäten der Forschungsgruppe E04-23R FOCONTUR, die von der Regierung von Aragón finanziert wird. Außerdem ist sie Teil der Forschungen der Einheit für Paläontologie in Teruel, die von der spanischen Regierung durch das Projekt PID-2024-162804NB-100 (MICIU/AEI/FEDER, EU) gefördert wird.

Die Ausgrabungs- und Laborarbeiten der valencianischen Fossilien wurden von der Gemeinde Alpuente und der Provinz Valencia finanziert. Der wissenschaftliche Artikel mit dem Titel «Unravelling ornithopod diversity in the Late Jurassic coastal ecosystems of eastern Iberia (Spain)» wurde von den Paläontologen Sergio Sánchez Fenollosa, Francisco J. Verdú, Alberto Cobos und Maite Suñer verfasst und ist im offenen Zugang verfügbar.

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