Die Diputación de Zaragoza hat den I Premio Santa Isabel für Literatur in Aragonés an Antonio Andreu für sein Werk «Esmolando a luenga» verliehen. Dieser Preis, der die Literatur in aragonesischer Sprache fördern soll, umfasst ein Preisgeld von 5.000 Euro und die Veröffentlichung des ausgezeichneten Werkes, wobei die Bedeutung der aragonesischen Sprache im aktuellen kulturellen Kontext hervorgehoben wird.
Anerkennung für Qualität und Originalität
Die Jury des Preises stützte ihre Entscheidung auf eine Reihe von Kriterien, die die Exzellenz von Andreu’s Werk unterstreichen. Dazu gehörten die Qualität, Originalität und Kreativität von «Esmolando a luenga», sowie der Rhythmus und die kompositorische Kohärenz. Der Reichtum der verwendeten Sprache und die Innovation sowohl auf konzeptioneller als auch auf linguistischer Ebene waren wesentliche Aspekte, die bei der Bewertung hervorgehoben wurden.
Darüber hinaus war das kulturelle Interesse des Werkes ein entscheidender Faktor für die Jury, die Arbeiten preiswürdigen wollte, die nicht nur die aragonesische Literatur bereichern, sondern auch einen Mehrwert für das kulturelle Erbe von Aragón bieten.
Antonio Andreu: ein Schriftsteller mit Erfahrung
Antonio Andreu Sanz, pensionierter Philosophieprofessor und Umweltvermittler, hat eine bemerkenswerte Karriere als Schriftsteller in aragonés entwickelt. Sein Werk «Espiello de Zertezas», eine Gedichtsammlung, die 2024 vom Consello d’a Fabla Aragonesa veröffentlicht wurde, ist nur eines der Beispiele für sein Engagement für die aragonesische Sprache.
Andreu ist nicht fremd gegenüber literarischen Auszeichnungen. Im Jahr 2025 erhielt er den IX Premio Pedro Lafuente in aragonés für «En Uesca tamién yo» und den XVII Premio Ana Abarca de Bolea für Poesie in aragonés für «No se trescruza pas l’orizón». Diese Auszeichnungen spiegeln sein Engagement für die Förderung und den Erhalt des Aragonés durch seine literarischen Werke wider.
Der Premio Santa Isabel für Literatur in aragonés stand volljährigen Personen offen, die seit mindestens einem Jahr in Aragón geboren oder gemeldet sind, bevor die Ausschreibung veröffentlicht wurde. Die eingereichten Werke mussten original, unveröffentlicht und in aragonés verfasst sein, ohne zuvor ausgezeichnet worden zu sein. Der Wettbewerb akzeptierte Gattungen wie Erzählung, Comic, grafische Erzählung, Poesie, Theater und Essay und erlaubte es jedem Teilnehmer, maximal zwei verschiedene Werke einzureichen.
Dieser Preis zielt nicht nur darauf ab, individuelles Talent anzuerkennen, sondern auch die literarische Schaffung in aragonés zu fördern, um zur Revitalisierung und Verbreitung dieser Minderheitensprache im kulturellen Bereich beizutragen.










