Murals von Sijena: Dringlichkeit im Rückgabezeitplan
Pedro Olloqui, Generaldirektor für Kultur der Regierung von Aragón, betonte die Notwendigkeit, den Zeitplan für die Rückgabe der Murals von Sijena aus konservatorischen Gründen einzuhalten. Die Erklärung wurde zusammen mit Natalia Martínez de Pisón, Konservatorin-Restauratorin und technische Koordinatorin der aragonesischen Arbeitsgruppe zur Rückführung der Gemälde, abgegeben.
Das technische Team aus Aragón führte im Juli 2025 eine umfassende Inspektion der Räume des MNAC durch und dokumentierte die Werke mit über 7.000 Bildern. Laser scanning und Photogrammetrie wurden eingesetzt, um beschreibende digitale Modelle zu erstellen.
Die chemische Analyse der Proben stellte sicher, dass es keinerlei Gefahr für die Werke gäbe, solange die standardisierten Bedingungen eingehalten würden. Allerdings wurden Feuchtigkeit und Schutt auf der Rückseite der Gemälde festgestellt, was Olloqui dazu brachte, vor neuen Undichtigkeiten zu warnen.
Natalia Martínez de Pisón wies darauf hin, dass die aktuellen Bedingungen im MNAC nicht geeignet sind und widerlegte Behauptungen über die extreme Fragilität der Gemälde.
Das muralen Ensemble, das in 72 Unterfragmente zerlegt wurde, erleichtert den Transport und die Sicherheit, und der dem Gericht vorgelegte Zeitplan sieht eine Frist von sieben Monaten für die Rückgabe vor.
Dokumente wurden beim Amtsgericht von Huesca eingereicht, zusammen mit der Anfrage an das MNAC, wobei Olloqui die Stilllegung der Arbeiten durch das katalanische Museum bedauerte.










