Ein märchenhafter Wald mit großen, mit Moos bedeckten Steinen, Eichhörnchen, bunten Vögeln, Pilzen und vielem mehr erwartet die Besucher im Oza-Wald im Valle de Hecho.
Um diese emblematische herbstliche Landschaft in Aragón zu erreichen, ist es erforderlich, durch die Comarca Jacetania zu reisen und ins Valle de Hecho zu gelangen, was die Reisenden belohnt. Das Dorf Hecho, am Fluss Aragón Subordán gelegen, ist bekannt für seine traditionelle Architektur und ethnologische Museen. Von dort aus gelangt man entlang des Flussverlaufs zum Dorf Siresa, wo das imposante Kloster San Pedro de Siresa hervorsticht.
Das Kloster San Pedro de Siresa, mit seiner schlichten romanischen Architektur, wurde von Miguel de Unamuno als «rauer Tempel, ohne Kapitelle und Verzierungen» beschrieben. Anschließend wird die beeindruckende Boca del Infierno überquert, bevor man den Oza-Wald erreicht.
Oza ist ein Juwel des Naturparks der Westlichen Täler. Ein Spaziergang durch den dichten Buchenwald, mit ockerfarbenen Tönen und feuchtem Aroma, ist ideal für ein fotografisches Erlebnis. Dieser Ort offenbart prähistorische Spuren, wie die Corona de los Muertos, ein megalithisches Ensemble im Wald.
Jenseits von Oza bietet das Tal von Guarrinza Sommerweiden und megalithische Monumente wie das Hügelgrab des Salto. Am Ende im Tal von Aguas Tuertas lädt der serpentinenförmige Wasserweg dazu ein, zukünftige Erkundungen zu planen.










