Anlässlich des Welt-Polohentages, der am 6. Oktober gefeiert wird, schließt sich die Fundación Aspace Zaragoza der nationalen Kampagne des Movimiento ASPACE unter dem Motto Es ist an der Zeit an. Die Initiative fordert nachdrücklich die Umsetzung einer staatlichen Strategie für große Unterstützungsbedarfe, die sich an die 80 % der Menschen mit Cerebralparese richtet, die rund um die Uhr kontinuierliche Hilfe benötigen.
Das Movimiento ASPACE hat eine Kampagne organisiert, an der zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und verschiedenen sozialen Bereichen in einem Video teilnehmen, um die protestierende Botschaft zu verstärken. In Aragón hat Aspace Zaragoza Vertreter aus verschiedenen sozialen Bereichen eingeladen, am 6. in den sozialen Medien der Einrichtung ein Klingelsignal als Zeichen des Protests abzugeben. Mónica Iglesias, Geschäftsführerin von Aspace Zaragoza, hebt hervor, dass dieser Aufruf nicht nur vom Vereinsbewegung ausgeht, sondern von der gesamten Gesellschaft.
In Spanien leben mehr als 120.000 Menschen mit Cerebralparese. 80 % von ihnen benötigen rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, kontinuierliche Unterstützung, um grundlegende Aktivitäten wie Aufstehen, Ankleiden, Essen, Kommunizieren oder Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ausführen zu können.
In Aragón setzt sich Aspace Zaragoza seit über 50 Jahren für die Integration von Menschen mit Cerebralparese ein. Die Einrichtung betreut derzeit rund 90 Personen in ihrem Gesamtdienstleistungszentrum durch Vereinbarungen und Bildungsangebote mit der Regierung von Aragón. Das Zentrum umfasst eine Schule, ein Tageszentrum, eine Wohnstätte und Wohngemeinschaften und entwickelt Programme in den Bereichen Bildung, Therapie, Beschäftigung und Grundlagen aus einem personenzentrierten Modell.
Konkrete Forderungen des Movimiento Aspace
Das Movimiento Aspace fordert, dass die staatliche Strategie dieses Modell anerkennt und stärkt, indem sie eine stabile und ausreichende Finanzierung sicherstellt, die die Nachhaltigkeit der ASPACE-Einrichtungen gewährleistet und die Erweiterung von Plätzen und Dienstleistungen ermöglicht. Es kann keine Inklusion ohne Gleichheit geben, und keine Gleichheit ohne Koordination. Wir benötigen gemeinsame Protokolle, echte sozialmedizinische Koordination und eine gemeinsame Perspektive, die die Person in den Mittelpunkt stellt, betont Mónica Iglesias.
Die Geschäftsführerin der Fundación Aspace Zaragoza fügt hinzu, dass diese Strategie nicht nur eine Forderung der Einrichtungen ist, die täglich mit großen Unterstützungsbedarfen arbeiten: Es ist eine Herausforderung für das ganze Land. Eine Gesellschaft, die sich um die kümmert, die am meisten Hilfe benötigen, ist eine gerechtere, kohärentere und menschlichere Gesellschaft. Außerdem hebt sie die Notwendigkeit hervor, Synergien zwischen den Einrichtungen, die Dienstleistungen für Menschen mit Cerebralparese anbieten, und den öffentlichen Verwaltungen zu schaffen, und gemeinsam für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Cerebralparese und verwandten Erkrankungen einzutreten.










