Die Veranstaltung «Gastronomie ist weiblich» fand in Zaragoza statt und hob die entscheidende Rolle der Frauen in der ländlichen Küche hervor. Organisiert von der Föderation der Vereine von Köchen und Restaurateuren Spaniens (FACYRE) und der Vereinigung der Köche von Aragón (ACA), soll diese Initiative den Beitrag von Frauen zur Entwicklung von ländlichen, unterbevölkerten Gebieten sichtbar machen.
Herausragende Teilnahme von Frauen in der ländlichen Gastronomie
Die Veranstaltung versammelte herausragende Frauen aus dem Gastgewerbe in Teruel, die sich in zwei Podiumsdiskussionen zusammenfanden. Unter ihnen teilten Mónica Alejandra Benítez, Küchenchefin von La Torre del Visco, und Esther Barroso, Kochlehrerin am IES Pedro de Luna, ihre Erfahrungen und Herausforderungen. Die Diskussion konzentrierte sich auf die Wertschöpfungskette der Gastronomie, vom Feld bis zum Tisch, und betonte die Notwendigkeit einer größeren Sichtbarkeit und Lohngleichheit für Frauen.
Darüber hinaus wurden Themen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der Zugang zu Führungspositionen behandelt, wobei die ungleiche Verteilung der Pflegearbeit als erhebliches Hindernis identifiziert wurde. Die Teilnehmerinnen erhielten lilafarbene Kochjacken als Anerkennung für ihre Arbeit, wobei auch Amparo Cuellar, Generaldirektorin für Innovation und Agrarförderung der Regierung von Aragón, hervorgehoben wurde.
Weibliches Unternehmertum im ländlichen Raum
Die zweite Podiumsdiskussion konzentrierte sich auf das Unternehmertum in ländlichen Gebieten, mit der Teilnahme von Unternehmerinnen aus der Gastronomie und Vertretern der Regierung von Aragón. Trotz der Herausforderungen wie Bürokratie und mangelnden Dienstleistungen drückten die Teilnehmerinnen ihr Engagement für den ländlichen Raum aus und schätzten die Nähe zu lokalen Produkten. Dieser Ansatz hebt einen günstigen Moment für die ländliche Gastronomie in Aragón hervor, in dem die weibliche Führung eine grundlegende Rolle spielt.










