Das Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Ernährung hat 22 neue Arbeitsgruppen der Europäischen Innovationspartnerschaft (AEI) im Rahmen der Ausschreibung 2026 des Strategischen Plans der GAP 2023-2027 genehmigt. Mit einer Investition von 2,5 Millionen Euro zielen diese Pilotprojekte darauf ab, den Agrar- und Forstsektor mit Förderungen von bis zu 80 % der förderfähigen Kosten zu revolutionieren.
Anreiz für Innovation in der Ausschreibung 2026
Die Ausschreibung 2026 des Strategischen Plans der GAP 2023-2027 stellt eine Gelegenheit dar, Pilotprojekte zu finanzieren, die Innovationen im Agrar- und Forstsektor vorantreiben. Mit einem Budget von 2,5 Millionen Euro werden die Unterstützungen für jedes Projekt zwischen 30.000 und 120.000 Euro liegen. Die genehmigten Projekte reichen vom landwirtschaftlichen Bereich bis hin zur Verwaltung von Nebenprodukten und Biomasse und werden zwischen 2026 und 2029 umgesetzt.
Von den 22 genehmigten Projekten konzentrieren sich 10 auf den landwirtschaftlichen Bereich, während sich die übrigen auf Sektoren wie die Viehzucht sowie innovative Transformation und Vermarktung ausrichten. Diese Vielfalt spiegelt den integralen Ansatz der Ausschreibung wider, die darauf abzielt, verschiedene Herausforderungen des Agrarsektors anzugehen.
Verbindung zwischen Innovation und Bedürfnissen des Sektors
Die Arbeitsgruppen der AEI haben als Hauptziel, den Agrar- und Forstsektor mit Forschungseinrichtungen, Genossenschaften und anderen Schlüsselorganisationen zu verbinden. Durch den Wissenstransfer und die Anwendung von Technologien soll gewährleistet werden, dass Innovationen auf reale Bedürfnisse des Sektors reagieren.
Das Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Ernährung betrachtet diese Reihe von Pilotprojekten als strategisch wichtig, um die Rentabilität und Nachhaltigkeit des agrarischen Sektors in Aragón zu verbessern. In einem Kontext globalisierter Märkte und Herausforderungen wie dem Klimawandel sind diese Initiativen entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit und die Produktionsaktivität im Gebiet aufrechtzuerhalten.
Auswirkungen seit 2016 und intersektorale Zusammenarbeit
Seit 2016 wurden elf Ausschreibungen gestartet, die zur Gründung von 277 Arbeitsgruppen geführt haben, mit einem Gesamtinvestitionsbetrag von 31,8 Millionen Euro an Fördermitteln und einem Aufwand von 39,7 Millionen Euro seitens der Begünstigten. Insgesamt haben 186 Gruppen ihre Projekte bereits abgeschlossen und Ergebnisse veröffentlicht, während 91 sich in Umsetzung befinden.
Die Beteiligung von rund 200 begünstigten Einrichtungen und weiteren 1.100 nicht begünstigten Teilnehmern unterstreicht die Fähigkeit dieser Initiative, den Produktionssektor, die Forschung und andere Akteure des ländlichen Raums zusammenzubringen. Dieser kooperative Ansatz ist entscheidend, um nützliche und nachhaltige Lösungen für die Region zu entwickeln.










