Der spanische Schriftsteller Javier Sierra, eine Referenz in der kulturellen Forschung großer Rätsel – darunter auch unbeantwortete Luftphänomene –, hat eine der außergewöhnlichsten Auszeichnungen erhalten, die einem zeitgenössischen Autor verliehen werden kann: die Internationale Astronomische Union (IAU) hat einen Asteroiden nach ihm benannt.
Der Himmelskörper, zuvor als 1997PV4 bezeichnet, trägt nun den Namen 55866 javiersierra. Es handelt sich um einen Asteroiden mit einem Durchmesser von etwa zwei Kilometern, der im Hauptgürtel zwischen Mars und Jupiter orbitiert und 1997 vom Observatorium von Mallorca entdeckt wurde. Der Vorschlag, den Namen des Schriftstellers zu vergeben, kam von der Stiftung des Instituts für Astronomie und Astronautik von Mallorca, nachdem seine internationale Wirkung und seine Arbeit als Vermittler historischer und wissenschaftlicher Geheimnisse gewürdigt wurden. Die Zufälligkeit, dass der Asteroid am selben Tag wie der Geburtstag des Autors entdeckt wurde, war das Zünglein an der Waage. “Es ist eine schöne kosmische Ausrichtung… und eine unerwartete Ehre”, erklärte Sierra.
Ein Lebensweg, der mit dem Mysterium verbunden ist, von der Erde… bis ins All
Sierra ist international anerkannt für seinen rigorosen und kulturellen Ansatz zu Grenzthemen des Wissens. Vor drei Jahren widmete das Festival Ocultura – das er selbst initiiert hat – seine zentrale Ausgabe dem UFO-Phänomen und neuen Forschungen zu unbeantworteten Luftphänomenen, in einem Moment zunehmender internationaler Transparenz über diese Themen.
Darüber hinaus leitet Sierra die Reihe Ocultura des Verlags Luciérnaga, ein auf Werke über historische Rätsel, wissenschaftliche Entdeckungen und die Erkundung dessen, was unsere Gewissheiten herausfordert, spezialisierter Verlag. Seine Arbeit hat eine weltweite Gemeinschaft von Lesern geschaffen, die sich ernsthaft und dokumentiert mit dem Mysterium auseinandersetzt.
Ein Autor mit globaler Präsenz
1971 in Teruel geboren, ist Sierra Autor von zwölf Büchern – acht davon internationale Bestseller – die in 44 Ländern veröffentlicht wurden. Er war der erste zeitgenössische spanische Schriftsteller, der auf die Bestseller-Liste der New York Times kam, und gewann 2017 den Premio Planeta mit El fuego invisible. Titel wie La cena secreta, El maestro del Prado, La pirámide inmortal oder El plan maestro haben seinen weltweiten Ruf erweitert und ihn an der Schnittstelle von Literatur, Geschichte und der Erforschung großartiger Rätsel der Menschheit positioniert.
Eine Hommage, die Grenzen überschreitet
Die Taufe des Asteroiden 55866 javiersierra reiht ihn in die ausgewählte Gruppe spanischer Persönlichkeiten ein, die im Kosmos verewigt sind – darunter Santiago Ramón y Cajal, Rafael Nadal oder Fernando Alonso – und würdigt symbolisch die Karriere eines Autors, der sein Leben der Erforschung des Offensichtlichen gewidmet hat.
Jetzt steht sein Name nicht nur in Bibliotheken, Parks oder Plätzen… er reist auch still durch den Raum und erinnert uns daran, dass einige Erzähler dazu geboren werden, alle Himmel zu erkunden.










